Beatrice Edgell-Preis für Doktorandinnen

Die Fakultät für Humanwissenschaften

vergibt jährlich den Beatrice Edgell-Preis

für die beste Dissertation, die von einer ihrer Doktorandinnen vorgelegt wird. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. Die Ausschreibung dieses Preises verfolgt mehrere Ziele.

Zum einen soll damit dokumentiert werden, dass der Fachbereich mit seinem hohen Frauenanteil an Studierenden den weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchs fördert.

Zum anderen soll die Motivation von Doktorandinnen gestärkt werden, sich für eine wissenschaftliche Karriere zu entscheiden.


Außerdem will die Fakultät die Chancen der Preisträgerinnen in der Wissenschaft erhöhen, etwa bei der Bewerbung um Stipendien und Juniorprofessuren oder beim Stellen von Forschungsanträgen.

Als Namensgeberin für den Preis wurde Beatrice Edgell gewählt, die als erste Frau überhaupt 1901 an der Universität Würzburg den Doktortitel erwerben konnte. Anschließend startete sie am Royal Holloway College der University of London eine beachtliche wissenschaftliche Karriere. Ihre Promotion durch die Philosophische Fakultät im Fach Philosophie/Psychologie wurde damals von Oswald Külpe betreut, dem berühmten Begründer der "Würzburger Schule der Denkpsychologie".

Preisverleihung 2016

für Frau Dr. Andrea Beinicke (Fach Psychologie)

Frau Dr. Andrea Beinicke (Foto: privat)
Frau Dr. Andrea Beinicke (Foto: privat)

Preisverleihung 2015

für Frau Dr. phil. Michaela Vogt (Fach Schulpädagogik/Grundschulpädagogik)

Frau Dr. Michaela Vogt (Foto: privat)
Frau Dr. Michaela Vogt (Foto: privat)