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    Fanforschung

    Wissenschaft/Forschung

    Die Würzburger Forschung rund um Fans

    Würzburger Forschung zu Fußballfankulturen

    Bereits seit dem Jahr 2012 liegt ein wissenschaftlicher Schwerpunkt des Instituts für Sportwissenschaft (IfS) der Julius-Maximilians-Universität Würzburg auf Fankulturen. 

    Dabei lag der Fokus vor allem auf den Fußballfans. Die vielfältigen öffentlichen Diskussionen über Gewalt im Stadion, Kollektivstrafen oder die Bedeutung der Ultras machte eine sachliche wissenschaftliche Forschung zwingend nötig. So beteiligten sich Würzburger Forscher an dem Projekt SikomFan des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Auch in unterschiedlichen Qualifikationsarbeiten und Promotionen standen und stehen Fußballfans im Mittelpunkt. 

    Interdisziplinäre Weiterentwicklung

    Die Würzburger Fanforschungsarbeit wird bereits von Beginn an, von Anfragen aus Bereichen außerhalb des Fußballs begleitet:

    - Was charakterisiert einen "Gamer"?
    - Weshalb stehen Smartphone-Fans nächtelang vor dem Shop für ihr neues Gerät an?
    - Weshalb bekennen sich viele Deutsche ein Leben lang zu einer bestimmten Automarke?
    - Weshalb  verpassen Serienfans keine Folge ihrer Lieblingssendung?
    - Wer sind die Follower der Social Media-Stars?
    - Weshalb sind Ausführungen in neuen Philharmonien ständig ausverkauft?

    Die Würzburger Fanforscher verstehen sich demnach als eine interdisziplinär ausgerichtete Plattform der empirischen Forschung über Fankulturen, welche die vielfältigen gesellschaftlichen, kulturellen, pädagogischen und ökonomischen Ausprägungen und Diversifikationen des Fan-Seins in den Mittelpunkt ihrer Forschungsarbeiten stellen.

    Würzburger Fanbefragung

    Ab Dezember 2017 führt das IfS erstmalig die szeneübergreifende und überregionale Würzburger Fanbefragung (nähere Informationen zur Würzburger Fanbefragung finden Sie hier) durch.
    Die Würzburger Fanbefragung soll in regelmäßigen Abständen wiederholt werden, um die Portraits unterschiedlicher Fankulturen und ihre Veränderungen wirksam analysieren zu können.