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    Fakultät für Humanwissenschaften

    Dr. Diana Löffler ist diesjährige Gewinnerin des Beatrice Edgell-Preises

    Im Rahmen der HDC-Tagung am 30. Mai 2017 verlieh die Fakultät für Humanwissenschaften den Beatrice Edgell-Preis bereits zum 13. Mail. Frau Löffler schrieb ihre Dissertation an Institut für Mensch-Computer-Medien.

    Seit 2006 verleiht die Fakultät für Humanwissenschaften der Universität Würzburg den mit 1000 Euro dotierten Beatrice-Edgell-Preis für herausragende Dissertationen von Nachwuchswissenschaftlerinnen - allesamt mit "magna" oder "summa cum laude" bestanden. Die Preisträgerinnen der letzten zehn Jahre stammen aus allen Fachbereichen der Fakultät - von der Grundschulpädagogik, der Philosophie über die Politische Wissenschaft hin zur Psychologie oder der Religionsgeschichte.

    Die Preisträgerin

    In diesem Jahr ging der Beatrice Edgell-Preis an eine Wissenschaftlerin des Instituts für Mensch Computer Medien: Diana Löffler schloss ihr Dissertationsprojekt "Color, Metaphor and Culture - Empirical Foundations for User Interface Design" mit Bestnote ab. Betreut worden war die Promotion von Professor Jörn Hurtienne vom Lehrstuhl für Psychologische Ergonomie.

    Diana Löffler beeindruckt durch umfangreiche Publikations- und rege Vortragstätigkeit. Als Psychologin tritt sie nicht nur unmittelbar in die Fußstapfen Beatrice Edgells, sondern möchte als Mitglied der Ethikkommission darüber hinaus auch die Grundsätze Beatrice Edgells mit den modernen Anforderungen an Informationstechnologien und technischen Fortschritt in Einklang bringen. Zudem setzt sich Frau Löffler aktiv für die Nachwuchsförderung ein - eine Aufgabe, die auch der Frauenbeauftragten der Fakultät, Frau Prof. Dr. Andrea Kübler sehr am Herzen liegt.

    Laut Prof. Dr. Kübler ist nicht nur die Würdigung herausragender Dissertationen Ziel dieser Preisverleihung, sondern auch die Förderung des weiblichen Wissenschaftsnachwuchses, um deren Interesse an einer wissenschaftlichen Karriere nachhaltig zu fördern.

    Namensgeberin Beatrice Edgell

    Mit der Wahl von Beatrice Edgell als Namensgeberin für den gleichnamigen Preis traf die damalige Philosophische Fakultät III im Jahr 2006 eine würdige Wahl: Im Jahr 1901 war die Britin Beatrice Edgell die erste Frau, die an der Universität Würzburg den Doktortitel erwerben konnte. Edgells Doktorarbeit mit dem Titel "Die Grenzen des Experiments als einer psychologischen Methode" wurde seinerzeit von Oswald Külpe, dem Pionier experimenteller Psychologie, an der Philosophischen Fakultät betreut und ebnete Edgell nach ihrer Rückkehr nach Großbritannien eine beachtliche wissenschaftliche Karriere am renommierten Bedford College der University of London (später Royal Holloway College).

    Edgell gelang es aber nicht nur, als erste Frau eine Promotion an der Universität Würzburg abzuschließen, sie glänzte gleich mehrfach mit dem Titel "first women": 1927 wurde Edgell als erste Frau in Großbritannien zur Professorin für Psychologie berufen; es folgten außerdem mehrere erstmalige weibliche Präsidentschaften in namhaften britischen Psychologievereinigungen, u.a. der British Psychological Society (1930) oder der Aristotelian Society (1927).

    Wir gratulieren Frau Löffler und wünschen ihr für ihre Zukunft alles Gute!