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    Fakultät für Humanwissenschaften

    Grafische Darstellung - Politikwissenschaft und Sozialforschung

    Kommentar zur Verwendung der Studienbeiträge

    Der größte Anteil der Studienbeiträge wird am Institut für Politik und Sozialforschung nach wie vor für Personal (Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte sowie Tutoren und studentische Hilfskräfte verwendet.

    Nahezu zwei Drittel der Studienbeiträge werden in 6,5 Stellen „Lehrkräfte für besondere Aufgaben investiert. Diese Stellen dienen dazu, das Lehrangebot im BA-Studiengang „Political and Social Studies“ und in den bisherigen Magisterstudiengängen „Politische Wissenschaft“ und „Soziologie“ zu erweitern, so dass das Lehrangebot über das Mindestmaß hinaus attraktiv und sehr vielfältig gestaltet werden kann. Eine deutliche Verbesserung der Lehre erfolgt außerdem dadurch, dass es durch das zusätzliche Lehrangebot möglich wird, Seminare und Übungen mit kleineren Gruppen durchzuführen. Dazu tragen auch die Lehrveranstaltungen bei, die durch Lehrbeauftragte abgehalten werden und für die ca. 2% der Studienbeiträge benutzt werden.

    Mittlerweile werden mit 22% der Mittel studentische Hilfskräfte und Tutoren/innen am Institut beschäftigt. Dadurch fließt ein nicht unerheblicher Teil der Studienbeiträge wieder an die Studierenden zurück. Die Studierenden, die am Institut beschäftigt sind, werden in unterschiedlichsten Funktionen eingesetzt:

    • als Tutoren/innen (zur Ergänzung und Vertiefung des Erlernten) – für die Tutoren wird auch regelmäßig ein Tutorentraining der Universität finanziert
    • zur Zuarbeit bei der Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen
    • zur Betreuung der EDV-Geräte im Methodenlabor
    • bei der Umsetzung des E-Learning-Konzepts
    • in der Teilbibliothek
    • in der Koordination und Organisation von Lehrveranstaltungen
    • zum Aufbau eines Alumni-Netzwerkes
    • bei der Betreuung der Stellen aus Studienbeiträgen
    • in der Prüfungsorganisation und-abwicklung

    Die erst durch Studienbeiträge mögliche, umfangreiche Beschäftigung von studentischen Hilfskräften entlastet die Lehrenden in der Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen. Dadurch ist es dem Lehrpersonal möglich, sich noch effektiver in die Lehre einbringen zu können.
    Außerdem können (u.a. durch studentische Hilfskräfte) zusätzliche Sprechzeiten angeboten werden, die wiederum die Betreuungssituation für die Studierenden verbessert.

    Durch die gut funktionierende Zusammenarbeit von Lehrenden und studentischen Hilfskräften entsteht ein ständiger Informationsaustausch, wovon beide Seiten profitieren.

    10% der Studienbeiträge fließen am Institut in Sachmittel. Diese lassen sich wie folgt unterteilen:

    • Gastvorträge:
      Den Studierenden sollen, ergänzend zur Lehre, verschieden Themenbereiche des Studiums durch externe Wissenschaftler u.a. im Rahmen von Symposien und Studientagen nähergebracht werden.
    • Technische Geräte
      Ein Großteil der hier verwendeten Gelder werden für das Methodenlabor eingestellt. Sie werden dafür aufgewendet, dass die EDV-Ausstattung des Methodenlabors mit aktueller Software ausgestattet bleibt, dass die installierte Datenerhebungs-Software durch regelmäßige Updates und Wartung immer funktionsfähig bleibt und empirische Studien (z.B. Telefonbefragungen) durchgeführt werden können.
      Was technische Geräte anbelangt, werden Studienbeiträge auch dazu eingesetzt, die Lehre durch Multi-Media-Einsatz innovativ und interaktiv zu gestalten; so wurde u.a. auch die Anschaffung eines „Smartboards“ finanziert.
    • Lehrmaterial
      Um Kosten für Kopien, für das Drucken von Readern und Skripten für Studierende zu verringern, wurden in entsprechendem Umfang (2%) Studienbeiträge dafür bereit gestellt.
    • Zuschüsse
      Durch die Bezuschussung von Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen können die Dozenten lehrveranstaltungsbezogene Kenntnisse vertiefen und erweitern und wiederum im Rahmen der Lehre den Studierenden vermitteln, was wiederum zur Erhöhung der Qualität der Lehre beiträgt.
    • Exkursionen
      Praxisrelevante und themenbezogene Exkursionen ergänzen und vertiefen nicht nur die Lehrveranstaltungen und die dort behandelten Themen, sondern zeigen den Studierenden u.a. möglich Berufschancen auf, was auch bei der Verwendung der Studienbeiträge berücksichtigt wurde.

    Weitere Mittel, die nicht aus der Grafik ersichtlich sind, werden außerdem am Institut für Politikwissenschaft und Sozialforschung z.B. für eine neue Lehr- und Lernmethode (Planspiel zur Europäischen Integration) bereit gestellt oder wurden in die ecpr (European Consortium for Political Research) - Mitgliedschaft des Instituts investiert, wodurch u.a. den Studierenden und Lehrenden des Instituts eine vergünstigte Teilnahme an Summer-Schools ermöglicht werden kann.