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    Fakultät für Humanwissenschaften

    Grafische Darstellung - Psychologie

    Bericht des Instituts für Psychologie über die Verwendung der Studienbeiträge im Studienjahr 2009-2010

    Lehrstuhlübergreifende Verwendung:

    Fachstudienberatung, (besetzt mit Dipl.-Psych. Carina Jacob (zur Zeit in Elternzeit), ab. 1.10.2009 mit Dipl.-Psych. Verena Faust als Vertretung für Frau Jacob, und Dr. Atilla Höfling

    Tätigkeiten der Fachstudienberatung (WS 2009/2010 und SS 2010) – A. Höfling:

    Im letzten Studienjahr wurden über 270 Anfragen von Studierenden und Studieninteressierten bearbeitet. Die Möglichkeit zur persönlichen Beratung wurde mit fast 100 Besuchen in der Sprechstunde stärker als im Vorjahr genutzt. Die vorgetragenen Anliegen betrafen ähnlich wie im Vorjahr v.a. Fragen zu Bewerbung sowie Studien- und Prüfungsorganisation, umfassten in einzelnen Fällen aber auch persönliche Anliegen (z.B. Interessenskonflikte, psychische Probleme wie Prüfungsangst oder Depressionen), die an andere Stellen weitervermittelt wurden (z.B. Orientierungsberatung, psychosoziale Beratungsstellen).

    Darüber hinaus umfasste die Tätigkeit der Fachstudienberatung in wesentlichem Maße auch die Koordinierung des neu gestarteten Bachelorstudiengangs und die organisatorische Beratung von Dozenten. Hierzu gehörten u.a. die Teilnahme an Institutsleitungssitzungen, das Mitwirken in den Prüfungsausschüssen für den Diplom- und Bachelorstudiengang Psychologie, das Abhalten von Einführungsveranstaltungen für Studierende und Dozenten, sowie ein stetiger Austausch mit weiteren Stellen (z.B. Fips, Erasmus-Beauftragter, Studienkoordinatorin der Fakultät, Akademisches Auslandsamt, weitere Fachstudienberater & Dozenten des psychologischen Instituts).

    In externen Vorträgen bei den Berufsinformationszentren Würzburg und Aschaffenburg wurde der Bachelorstudiengang Psychologie nach außen hin vertreten und vorgestellt.

    Ein geringer Teil der Mittel (100€) wurde zur internen Fortbildung verwendet (Kurse des FBZHL zu den Themen „Beratung in der Hochschullehre“ & „Effektive Gesprächsführung“).

    Tätigkeiten der Fachstudienberatung (WS 2009/2010 und SS 2010) - V. Faust:

    Seit der Schaffung der Stelle im SS 2007 werden pro Jahr über 250 Anfragen von Studierenden und Studieninteressierten bearbeitet, von denen der Großteil per email oder Telefon eingeht.

    Dabei bezog sich die Beratung für Studierende der Psychologie in Würzburg vorwiegend auf Fragen zur Studien- und Prüfungsorganisation (z.B. Hilfe bei der Erstellung von Studienplänen, Fragen zu Nebenfach, Doppelstudium, Beurlaubung, Auslandssemester), umfassten in einzelnen Fällen aber auch persönliche Anliegen (z.B. Studienabbruch, schwere Krankheit), die teilweise auch an andere Stellen weitervermittelt wurden (z.B. Orientierungsberatung der Universität). Studieninteressierte wandten sich vor allem mit Fragen zum Bachelorstudiengang Psychologie (z.B. Bewerbung, Studiumsinhalte) und zum Quereinstieg ins Fach Psychologie (gewünschter Studienortswechsel nach Würzburg) an die Fachstudienberatung.

    Darüber hinaus umfasste die Tätigkeit der Fachstudienberatung in wesentlichem Maße die Planung und Koordinierung des neu gestarteten Bachelorstudiengangs (u.a. Teilnahme an Institutsleitungssitzungen, Erstellung von Modulhandbuch & Studienverlaufsplan) und auch dessen Vorstellung auf Informationsveranstaltungen (z.B. am Würzburger Röntgen-Gymnasium oder am Hochschul-Informations-Tag HIT).

    e-learning-Raum

    Durch Studierendengelder konnte weiterhin die Betreuung und Wartung der PCs durch Hiwis gewährleistet werden.

    Testothek

    Die neu geschaffene Testothek wurde weiter ausgestattet.

    Ringvorlesung der Fachschaftsinitiative Psychologie (FIPs)

    Ausgaben für Honorar und Reisekosten für die Referenten (bewilligt wurden 4000 €/Jahr).

    Lehrstuhl 1 – Prof. Pauli

    Durch die Studienbeitragsmittel konnte der Lehrstuhl für Psychologie I mehrere Tutorien anbieten. Außerdem wurde die Lehre in Biopsychologie verbessert und praxisorientierter, da die für die Praktika benötigten Labormittel über die Studierendengelder finanziert werden konnten. Der Seminarraum 113 wurde mit einem PC und einem Beamer ausgestattet. Durch die Einstellung eines wissenschaftlichen Mitarbeiters (1/2 Stelle) mit 5 SWS konnten zusätzlich 1 Seminar und 1 Praktikum in Klinischer Psychologie angeboten werden.

    Lehrstuhl 1 – Prof. Hewig / Prof. Herrmann

    Durch die Einstellung einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin mit 5 SWS konnten weitere Seminare angeboten werden.

    Lehrstuhl 1 – Prof. Kübler

    Weiterbeschäftigung einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin mit 5 Lehrstunden. Dadurch konnten zwei zusätzliche Seminare und eine Übung angeboten werden. Honorar und Reisekosten, um Wissenschaftler aus dem In- und Ausland zu Vorträgen und Workshops einzuladen.
    Zuschüsse für Diplomanden, um Ausgaben abzudecken.
    Anschaffung eines EEG-Verstärkers und Kappen.
    1/8 Sekretariatsstelle.

    Lehrstuhl 2 – Prof. Strack

    Auf der aus Studiengebühren finanzierten ¼-Stelle hatte Dipl.-Psych. Philippe Türk Pereira im Wintersemester 2009/2010 die Möglichkeit, den Studierenden ein Empiriepraktikum in Sozialpsychologie und im Sommersemester 2010 ein Seminar zum Thema „Hilfe und prosozialem Verhalten“ anzubieten.
    Die Anzahl der angebotenen Tutorien für die Vorlesungen wurde seit 2008 verdoppelt. Hier wird den Studenten die Möglichkeit geboten, in Kleingruppen den Vorlesungsstoff nachzuarbeiten und sich intensiv auf die Vordiploms- und Modulprüfungen vorzubereiten. Im Sommersemester 2010 wurden 7 Tutorien durchgeführt.
    Weitere Ausgaben wurden für Gastvorträge und als Zuschüsse für Diplomarbeiten getätigt.

    Lehrstuhl 2 – Prof. Göritz

    Verbesserung der Lehre: Frau Vastamäki hielt das Seminar „Psychologische Folgen der Arbeitsplatzunsicherheit“ und betreute Diplomanden auf der aus Studiengebühren finanzierten Stelle.
    Für die ABO-Vorlesung wurde ein Tutorium angeboten. Weiterhin wurden Gastvorträge, Versuchspersonengelder (für die Teilnahme an einer Studie) und die Durchführung eines Workshops aus Studienbeiträgen finanziert.
    Die Sekretariatsstelle wurde bis zum Sommersemester um 1/8-Stelle aufgestockt.

    Lehrstuhl 3 – Prof. Hoffmann

    Durch die zusätzliche halbe Stelle konnte das Praktikums- und Übungsangebot verbessert werden. Die Anschaffung von Laptops, Software (eprime) und die Mittel für Diplomarbeiten ermöglichten das computergestützte Experimentieren im Rahmen von Praktika und Diplomarbeiten. Die Mittel für Tagungsbesuche erlaubten den Besuch einer nationalen Tagung eines Diplomanden. Weiterhin wurden Gastvorträge aus Studienbeiträgen finanziert. Durch die Studiengebühren konnte eine intensive, tutorielle Betreuung der Studenten bei der Nacharbeitung des Vorlesungsstoffes und bei der Prüfungsvorbereitung realisiert werden.

    Lehrstuhl 3 – Prof. Krüger

    Aus Studienbeiträgen wurde eine halbe Stelle für die Statistikberatung geschaffen, die mit Dipl.-Psych. Christiane Reichert besetzt ist. Frau Reichert führt pro Semester zwei Kurse zur Bedienung von SPSS durch, die sich an Studierende der Psychologie richten. Seit Wintersemester 2009/2010 bietet Frau Reichert zusätzlich eine semesterbegleitende Veranstaltung für Studierende an, die die Prüfungen in Methodenlehre mehrfach nicht bestanden haben oder die noch nicht zu diesen Prüfungen angetreten sind. Die Veranstaltung vermittelt einerseits Bewältigungsstrategien für Prüfungsangst und –stress, andererseits Lern- und Studiertechniken zur optimalen Vorbereitung auf Statistik-Prüfungen. Während der Vorlesungszeit erstellt Frau Reichert individuelle Auswertungen und Rückmeldungen zu Übungsaufgaben in den Methodenveranstaltungen des Hauptstudiums.
    Außerdem berät und unterstützt Frau Reichert DiplomandInnen und DoktorandInnen aller Lehrstühle bei der computerunterstützten Auswertung von Abschlussarbeiten. Diese Dienstleistung wird stark nachgefragt: Seit April 2008 hat Frau Reichert ca. 180 Studierende (DiplomandInnen, DoktorandInnen, Studierende in Prüfungsvorbereitungen) aller Lehrstühle des Instituts bei Fragen der statistischen Auswertung betreut und zahlreiche Anfragen per Telefon und email beantwortet. Die Beratung einer Person besteht üblicherweise aus 3 Sitzungen a’ 90 Minuten, die bei Bedarf auch erweitert werden.
    Tutorienmittel: Die größere Anzahl von Tutoren, die durch die Studienbeiträge finanzierbar sind, ermöglicht die Bearbeitung von Übungsaufgaben zu Statistikveranstaltungen im Grundstudium in Kleingruppen von etwa 15 (statt 90) Personen. Dadurch ist eine stärker interaktive Lehrveranstaltung möglich, in der auf Fragen und Bedürfnisse der Teilnehmer unmittelbar eingegangen werden kann.
    Tutorentraining: Um die Tutoren besser auf ihre Aufgaben vorzubereiten, wurde ein eintägiges Training aus dem Programm des Fortbildungszentrums Hochschullehre finanziert (Dozent: Herr Kordts-Freudinger). Das Training wurde am 11.05.2010 von 8 Tutoren erfolgreich absolviert.

    Lehrstuhl 4 – Prof. Nieding

    Im Medienlehrlabor, welches im Jahr 2008 für ca. 40.000 Euro mit sechs Multimediaarbeitsplätzen und einem Eyetracker für Psychologie- und Lehramtsstudierende eingerichtet wurde, wurden mehrere Lehrveranstaltungen von Herrn Dr. Günter Daniel Rey angeboten. Diese umfassten die Themenbereiche Multimediaforschung, E-Learning, Datenauswertungen mittels Excel sowie Eyetracking. Derartige Seminare waren zuvor nicht Bestandteil des Lehrangebotes der Universität Würzburg. Evaluationsergebnisse belegen die positive Resonanz zu den angebotenen Veranstaltungen. Der angeschaffte Eyetracker wurde auch im Jahr 2009 im Rahmen von studentischen Abschlussarbeiten gewinnbringend eingesetzt.
    Durch die zusätzliche Stelle in der Lehre konnte das bestehende Lehrangebot im Hauptfach Psychologie in sinnvoller Weise erweitert werden: Im Seminar „Entwicklungsaufgaben im Jugend- und frühen Erwachsenenalter“ (Frau Dr. Ilka Unsöld) wurden theoretische Konzepte wie der Entwicklungsaufgaben oder der Identitätsfindung verknüpft mit der Analyse der konkreten Lebenssituation dieser Altersgruppe (Ablösung von der Herkunftsfamilie, Balanceakt zwischen Familie und Beruf, Rolle der Peers, Partnerwahl). Dabei wurde besonders der Alltagsbezug der Studierenden als Perspektive herangezogen, was zu eigenen Diskussionen anregte und den Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmern vertiefte. Auch durch das Seminar „Wie verstehen Kinder Filme?“ von Frau Dr. Carmen Munk wurde das Seminarangebot wertvoll ergänzt. Das Seminar vermittelte den Studierenden einen umfassenden Einblick in das kindliche Verständnis von Medien, wobei das Medium Film im Mittelpunkt stand. Inhaltlicher Hauptschwerpunkt lag auf dem Erwerb wichtiger Vorrausetzungen für das Verständnis filmischer Medien bei Kindern im Vorschul- und Grundschulalter. Anhand von Vorträgen und praktischen Übungen unter Anleitung der Dozentin wurde ein Überblick über aktuelle Entwicklungen im Bereich des Medienverständnisses bei Kindern gegeben.

    Lehrstuhl 4 – Prof. Schneider

    Für das Hauptfach Psychologie konnten eine zusätzliche ¼ Stelle, für das Lehramt insgesamt 1 ½ zusätzliche Stellen geschaffen werden. In beiden Bereichen sind die vorhandenen Lehrveranstaltungen besonders stark frequentiert, so dass hier eine deutliche Entlastung herbeigeführt werden konnte. Beispiele für zusätzliche Seminare sind im Hauptfach Psychologie „Pädagogische Diagnostik im Kindes- und Jugendalter“. Für Studierende der Erziehungswissenschaften, der Lehrämter und für Studierende des Hauptfachs Psychologie konnten z.B. angeboten werden: „Pädagogische Psychologie des Lehrens und Lernens“ (zur Vorbereitung auf die EWS-Klausur im Bereich der Lehramtsausbildung) und „Erkennung, Intervention und Prävention von Stress bei Schülern und Lehrern“. Beispiele für zusätzliches Lehrangebot ausschließlich für Studierende der Lehrämter und der Erziehungswissenschaften sind Seminare, die prüfungsrelevante Inhalte aus dem Bereich der „Allgemeinen Psychologie“ behandeln, die in bisherigen gemeinsamen Seminaren für Lehramtsstudierende und Studierende der Erziehungswissenschaften nur am Rande oder mit Anwendungsschwerpunkt Schule behandelt wurden. Neben Vermittlung von Grundlagenwissen werden hier auch praktische Anwendungen des Wissens im Rahmen des Seminars aufgezeigt, z.B. durch Einführung in die Intelligenzdiagnostik.
    Weiterhin konnten u.a. Seminare zu dem Bereich „Sozialpsychologie der Familie und Schule“ angeboten werden. Auch dieser Bereich ist sowohl für das Erste Staatsexamen im Lehramt als auch für die Prüfungen im Studiengang Erziehungswissenschaft relevant. Durch das Angebot weiterer Seminare aus diesen Inhaltsbereichen konnten die sehr hohen Teilnehmerzahlen auf ein niedrigeres Maß reduziert werden. Dies ermöglichte eine interaktivere Seminargestaltung sowie mehr Raum für Fragen einzelner Studierender.
    Die Testsammlung von Lern- und Interventionsprogrammen des Lehrstuhls Psychologie IV konnte um einige Einzeltests und um einige Schulleistungstests (Rechtschreibtests, Lesetests) für den Einsatz in Schule und für psychologische Beratung erweitert werden, sowie um einige PC-Lernprogramme und Interventionsprogramme mit Schwerpunkten in Deutsch und Mathematik. Alle Testverfahren und alle Lern- und Interventionsprogramme sind für die Verwendung in Übungen und Seminaren zur Pädagogisch-psychologischen Diagnostik, zu Lern- und Verhaltensstörungen, zu Pädagogisch-psychologischer Intervention einschließlich medienpsychologischen Übungen zum Einsatz und zur Evaluation von Lernprogrammen.
    Sowohl die Testverfahren als auch die Lern- und Interventionsprogramme werden in Lehrveranstaltungen konkret eingesetzt, so dass die Studierenden jeweils neue Verfahren kennenlernen können.

    Durch die Erweiterung des Lehrangebotes für Lehramtsstudierende um 2,5 SWS (Stelleninhaber Klaus Lingel) können die hohen Teilnehmerzahlen in den Veranstaltungen des Moduls 06 Psy-LernSoz aufgefangen werden. Das angebotene Seminar richtet sich zum einen an Studierende der alten LPO zur Vorbereitung auf das erziehungswissenschaftliche Staatsexamen und zum anderen an Studierende der neuen LPO, die durch die erfolgreiche Seminarteilnahme 4 ECTS Punkte erwerben können.
    Die durch dieses Zusatzangebot möglichen niedrigeren Teilnehmerzahlen in den Veranstaltungen dieses Moduls erlauben eine methodisch-didaktisch lernerzentrierte Ausrichtung der Inhaltsvermittlung (z.B. Betreuung der selbstständig erarbeiteten Seminarbeiträge, interaktive Lernformen, Raum für individuelle Fragen). Das Modul 06 Psy-LernSoz wird insbesondere von Studierenden des 1. und 2. Studiensemesters besucht. Somit kommt der erhöhte Personalaufwand einer Gruppe zu Gute, die besonders von einer individuellen Förderung profitiert.

    Durch Einstellung einer Mitarbeiterin mit 5 Lehrstunden (Frau Dr. Nicole von der Linden) wurde das Lehrangebot für Studierende der Lehrämter und der Erziehungswissenschaft verbessert. Es konnte ein Seminar angeboten werden, dass sich nur an Studierende der Erziehungswissenschaft wendet und speziell auf die Studienordnung dieses Studiengangs zugeschnitten ist. Konkret wurden prüfungsrelevante Inhalte aus dem Bereich der „Allgemeine Psychologie“ behandelt, die in bisherigen gemeinsamen Seminaren für Lehramtsstudierende und Studierende der Erziehungswissenschaft nur am Rande oder mit Anwendungsschwerpunkt Schule behandelt wurden. Neben Vermittlung von Grundlagenwissen wurde auch die praktische Anwendung des Wissens im Rahmen des Seminars aufgezeigt, z.B. durch Einführung in die Intelligenzdiagnostik.
    Weiterhin konnten Seminare zu den Bereichen “Pädagogische Psychologie des Lehrens und Lernens“ sowie „Entwicklungspsychologie des Kindes- und Jugendalters“ angeboten werden. Beide Bereiche sind sowohl für das Erste Staatsexamen im Lehramt als auch für die Prüfungen im Studiengang Erziehungswissenschaft relevant. Durch das Angebot weiterer Seminare aus diesen Inhaltsbereichen konnten die sehr hohen Teilnehmerzahlen auf ein niedrigeres Maß reduziert werden. Dies ermöglichte eine interaktivere Seminargestaltung sowie mehr Raum für Fragen einzelner Studierender.

    Durch die Stelle von Frau Dr. Jutta Weber in der Lehre konnte das bestehende Lehrangebot zu den Bereichen „Entwicklungspsychologie des Kindes- und Jugendalters“ sowie „Auffälligkeiten im Erleben und Verhalten von Jugendlichen“ sinnvoll erweitert werden. Schwerpunkte in der Entwicklungspsychologie bildeten die kognitive, sprachliche und Persönlichkeitsentwicklung. Besonderes Augenmerk wurde auf die Veränderungen und Herausforderungen im frühen Jugendalter gelegt. Da Frau Dr. Weber etwa zehn Jahre in einer Kinder- und Jugendpsychiatrischen Praxis tätig war, konnte das Seminar zu Verhaltensauffälligkeiten durch zahlreiche Fallbeispiele besonders anschaulich gestaltet werden.