Intern
    Fakultät für Humanwissenschaften

    Die gegenwärtige Verwendung der Studienbeiträge an der Philosophischen Fakultät II

    Die Verteilung der Mittelverwendung gestaltet sich mit Stand 31.12.2007 wie folgt (bis dahin ausgegebene sowie bereits verplante Mittel lt. Bericht an das Wissenschaftsministerium):

    Verwendung 2007
    Verwendung 2007

    Der größte Anteil der verfügbaren Mittel, ca. 44 %, wird also an der Philosophischen Fakultät II derzeit in Wissenschaftliche Stellen zur Verbesserung der Lehre investiert. Damit wurde die Einrichtung einer großen Fülle von besonderen, zusätzlichen Veranstaltungsangeboten möglich – sowie auch die Umsetzung ganz spezifischer, innovativer Konzeptionen zur Bereicherung der Lehre. An zweiter Stelle der Finanzierungsposten stehen Anschaffungen von Geräten und Materialien (auch für Präsenzbibliotheken sowie Reader), gleich gefolgt von Verbesserungen der IT-Ausstattung (Computer, Laptops, Beamer usw.). Breiten Einsatz erfahren auch Hilfskräfte und Tutoren, was sich einerseits aufgrund der günstigen Mittelansätze anteilmäßig im Finanzierungsplan nicht so stark bemerkbar macht, jedoch andererseits erheblich zur Verbesserung der Lehre beiträgt. Lehraufträge dienen häufig der Unterstützung zur Einbindung außeruniversitärer Kräfte, insbesondere aus unterschiedlichen Praxisfeldern, und damit der zusätzlichen Verstärkung des Theorie-Praxis-Bezugs. Gezielt wurden und werden Mittel auch für die Finanzierung von Exkursionen genutzt, insbesondere in den Bereichen Politikwissenschaft, Kunstpädagogik oder Schulpädagogik, und kommen so den Studierenden zugute. Und schließlich wurden die Teil- und Lehrstuhlbibliotheken durch Sachmittel und Hilfskräfte verstärkt, um Bestände gezielt zu erweitern, Warte- und Kopierarbeiten zu erleichtern oder auch Öffnungszeiten deutlich großzügiger und nutzerfreundlicher zu gestalten.

    Durch das Anlaufen des Prozesses der Mittelverwendung konnten im SS 2007, dem ersten Semester der Umsetzung, zunächst nicht alle Mittel auch wirklich genutzt werden – zumal die Mittelzuweisung erst im Laufe dieses Semesters erfolgte. Nicht eingesetzte Mittel konnten jedoch in die Folgesemester übertragen werden und sind nun, da die Konzepte greifen, zusätzlich hilfreich. Die gegenwärtige Planung gewährleistet eine vollständige Ausschöpfung der verfügbaren Mittel.

    Nachdem der Einsatz der Studienbeiträge angelaufen ist und damit eine sehr umfängliche Aufgabe bewältigt wurde, ist die Diskussion innerhalb der Fakultät derzeit geprägt von einer kritischen Überprüfung der Verwendungskonzepte durch die Institute – bei Konsolidierung und Fortschreibung des Erfolgreichen und Nachjustierungen für als weniger erfolgreich beurteilte Ideen. Zugleich geht es in der weiteren Planung darum, den gesamten Mitteleinsatz im Rahmen eines Struktur- und Zeitkonzepts zu optimieren – immer bei Berücksichtigung der paritätischen Beteiligung der Studierenden, deren kritische Beratung und Begleitung des Prozesses sich sehr bewährt hat.

    Die der Philosophischen Fakultät II zur Verfügung stehenden Studienbeitragsmittel kommen damit ganz unmittelbar den Studierenden der Fakultät zugute. Dabei ist die Fakultät stets um gerechten Ausgleich bemüht – was keine einfache Aufgabe darstellt angesichts von sieben Instituten und dem Angebot einer großen Fülle von Lehr­amts-, Diplom-, Magister- und Bachelor-Studiengängen.

    Anmerkungen

     

    Dieser Bericht soll die Verwendung der Mittel für Studierende und andere Interessierte transparent machen. Er wird regelmäßig fortgeschrieben. Zurzeit laufen innerhalb der Fakultät die Planungen für die Studienjahre 2008-09 sowie 2009-10. Nachfragen können gern jederzeit an das Studiendekanat der Philosophischen Fakultät II gerichtet werden.


    Prof. Dr. Roland Stein

    Studiendekan

    Philosophische Fakultät II

    Stand: 10.06.2008

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