Intern
    Fakultät für Humanwissenschaften

    Verwendung der Studienbeiträge am Institut für Politikwissenschaft

    Am Institut für Politik und Sozialforschung wird der größte Anteil der aus Studienbeiträgen zur Verfügung stehenden Mittel in Personal investiert.

    Ca. 80% der Mittel werden für Lehrkräfte für besondere Aufgaben verwendet. Die dadurch neu geschaffenen 5 1/2 Stellen dienen vor allem dazu, das Lehrangebot im neu geschaffenen BA-Studiengang „Political and Social Studies“ und in den bisherigen Magisterstudiengängen Politische Wissenschaft und Soziologie zu erweiteren, so dass das Lehrangebot über das Mindestmaß hinaus sehr vielfältig gestaltet werden kann und auch die Gruppengrößen der Seminare reduziert wird, was zu einer deutlichen Verbesserung der Lehre gereicht.

    Eine halbe Stelle der Lehrkräfte für besondere Aufgaben erweitert nicht nur das Lehrangebot, sondern ist auch für die Koordination, Organisation und Betreuung des neuen BA-Studiengangs zuständig, so soll den Studierenden ein effektiveres und zügigeres Studium ermöglicht werden.

    Ungefähr 11% der Mittel aus Studienbeiträgen fließen wieder direkt an die Studierenden zurück, indem Sie als Studierende oder Tutoren beschäftigt werden. Die - im innerfakultären Bereich - überdurchschnittlich hohe Zahl der Studierenden, die am Institut beschäftigt sind, resultiert daher, dass jeder Lehrende in der Vor- und Nachbereitung seiner Lehrveranstaltungen entlastet werden soll, um sich so noch effektiver in die Lehre einbringen zu können. Außerdem soll durch zusätzliche Sprechzeiten, u.a. auch durch die studentischen Hilfskräfte, die Betreuung der Studierenden verbessert werden. Weiterhin werden begleitend zu Vorlesungen und Seminaren Tutoren eingesetzt, um Erlerntes zu vertiefen und die Lehre entsprechend zu ergänzen.

    Entlastung der Lehrenden durch studentische Hilfskräfte findet auch in Verwaltungsangelegenheiten und im EDV-Bereich statt. Die dadurch gewonnenen zusätzlichen freien Kapazitäten können wieder in die Lehre eingebracht werden. Nicht zuletzt durch die Zusammenarbeit von Lehrenden und Studierenden besteht ein ständiger Informationsaustausch, wovon beide Seiten profitieren.


    9 % der dem Institut zugedachten Studienbeiträge fließen in Sachmittel. Der dabei größte Posten ist sicherlich die Einrichtung eines mobilen Methodenlabors. Hier möchte das Institut den Studierenden die Möglichkeit bieten, im Rahmen der empirischen Sozialforschung wissenschaftliche Untersuchungen und Umfragen durchzuführen (so z.B. zwei Wahlforschungsprojekte zur Kommunahlwahl und Landtagswahl 2008). So soll den Studierenden mit Hilfe gängiger Software zur Datenerhebung, Datenaufbereitung und -analyse eine praxisnahe, im Bereich der Markt-, Meinungs- und Wahlforschung berufsorientierte Ausbildung ermöglicht werden.

     

    Weitere Mittel, die aufgrund Ihres geringen Umfangs aus der Grafik nicht ersichtlich sind, werden außerdem am Institut für Politikwissenschaft und Sozialforschung z.B. für Gastvorträge, Lehraufträge und Exkursionen verwendet und dienen teilweise auch zur Fort- und Weiterbildung der Lehrenden.

    Verwendung der Studiengebühren am Institut für Politikwissenschaft
    Verwendung der Studiengebühren am Institut für Politikwissenschaft
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