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    Fakultät für Humanwissenschaften

    Grafische Darstellung - Pädagogik

    Darstellung der Studienbeiträge als Diagramm
    Darstellung der Studienbeiträge als Diagramm

    Verwendung der Studienbeiträge am Institut für Pädagogik

    Dem Institut für Pädagogik stehen pro Semester ca. 250.000 € an Studiengebühren zur Verfügung. Wie der Grafik zu entnehmen ist, fanden diese Ressourcen in vier Bereichen Verwendung: Für Wissenschaftliche MitarbeiterInnen (Lehrkräfte für besondere Aufgaben – LfbA) wurden 69% der Studienbeiträge verwendet, 10% für die Erweiterung des Lehrangebots durch Lehraufträge (LA), 12% für Studentische MitarbeiterInnen (Hiwi) und schließlich 9% für Sachmittel (einschließlich Gastvorträge, Exkursionen, Lehrmittel, Reader, IT-Geräte und sonstige Ausstattungen).

    Durch Mitarbeiterstellen, Lehraufträge und Gastvorträge in Vorlesungen und Seminaren konnten eine Ausweitung des Lehrangebots und eine bessere Betreuung der Studierenden am gesamten Institut für Pädagogik ermöglicht werden.

    Am Lehrstuhl für Allgemeine Erziehungswissenschaft wurden durch die Studienbeiträge Stellen für Wissenschaftliche Mitarbeiter und studentische Hilfskräfte geschaffen, die der Unterstützung der Lehre dienen und durch die ein praxisnahes Studienangebot realisiert werden kann. Außerdem wird die Arbeit des Career-Service-Centers Pädagogik ermöglicht. Studierende erhalten im Career-Service-Center Pädagogik die Möglichkeit, sich während des Studiums auf die Praxis vorzubereiten. Ferner konnte das Lehrangebot deutlich erweitert sowie Gastvorträge und Workshops eingerichtet werden. Zudem ist die Finanzierung zweier Ringvorlesungen zu nennen, die durch die Fachschaftsinitiative Pädini organisiert werden. Diese bieten einen Austausch zwischen Studierenden und Gastdozenten von verschiedenen Universitäten zu aktuellen Themenfeldern der Pädagogik. Als studentennaher Einsatz erweist sich die Investition der Mittel in das Angebot von Tutorien: Parallele Veranstaltungen ermöglichen die Vertiefung von Sachverhalten aus Seminaren und Vorlesungen in Kleingruppen. Durch teilfinanzierte Blockseminare wird intensives Arbeiten an einem Themenschwerpunkt gefördert. Überdies konnten über Studienbeiträge ebenfalls Reader finanziert werden.

    Kern des Ausbaus und der Verbesserung des Lehrangebots in der EMPIRISCHEN BILDUNGSFORSCHUNG sind insgesamt drei Mitarbeiterstellen sowie eine studentische Hilfskraft, die aus Studiengebühren finanziert werden. Für zusätzliche Lehrangebote und innovative Lehr-Lernformen stehen dem Lehrstuhl somit 15 SWS zur Verfügung. Hierdurch ist es möglich, über den Pflichtbereich hinaus Seminarangebote aus unterschiedlichen, praxisnahen Feldern der Bildungsforschung anzubieten. Ferner werden Studierende bei der
    Durchführung von Studienprojekten und empirischen Abschlussarbeiten durch die Stelleninhaberinnen unterstützt. Besonderes Augenmerk wird bei der Verwendung der Studiengebühren auf den Auf- und Ausbau von Service Learning gelegt. Hierbei handelt es sich um eine bayernweit einzigartige Veranstaltungsform, bei der Studierende das in Seminaren erworbene Wissen unmittelbar in die Praxis zum Nutzen sozialer und Bildungseinrichtungen umsetzen (bspw. Sprachförderung mit Migrantenkindern, Lerncoaches für lernschwache Schüler etc.). Daneben wird seit dem akademischen Jahr
    2008/2009 eine studentische Hilfskraft zur Pflege lehrbegleitender Webseiten aus Studiengebühren finanziert. Die Hilfskraft ist zuständig für die Erstellung und Pflege der Webseiten, Aktualisierung von Vorlesungs- und Seminarinhalten (wie bspw. Grundlagenliteratur, Folien etc.) und Ansprechpartner für Studierende bei webbezogenen Anfragen.

    Am Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik konnte durch eine studienfinanzierte Mitarbeiterstelle (75 %) sowie durch zusätzliche Lehraufträge der Praxisbezug für Studierende insbesondere des Lehramts Grundschule verstärkt werden. Mit den Neuanschaffungen für die Lehrstuhlbibliothek (Schulbücher didaktische Materialien) konnte eine Aktualisierung des Bestandes vorgenommen werden, den Studierende für studienobligatorische eigene Unterrichtsversuche wie für prüfungsrelevante Zwecke benötigen. Die Anschaffung eines Beamers, eines Laptops sowie die zentrale Beschaffung von Seminarunterlagen ermöglichen eine studentenfreundliche Effektivierung der Lehre.

    Die Professur für Grundschuldidaktik konnte durch die Studienbeiträge die für die Studierenden zugängliche Sammlung von Lehrbüchern, Lernmitteln und Medien aus dem Bereich Sachunterricht aktualisieren und erweitern. Ein „Portfolio Sachunterricht“ mit Arbeitstexten und Arbeitsaufträgen unterstützt den Lernprozess und kann gezielt zur Prüfungsvorbereitung eingesetzt werden. In den Seminaren ermöglichen Beamer und Notebook nun multimediale Präsentationen. Im Rahmen von Gastvorträgen stellen renommierte SachunterrichtsforscherInnen Brennpunkte der aktuellen Sachunterrichtsentwicklung vor. Die Bezuschussung einer Exkursion zum Kindermuseum in Nürnberg ermöglichte konkrete Einblicke in die handlungsorientierte Konzeption eines „Mitmachmuseum“. Praxisbezogene Lehraufträge an Reformschulen führen innovative pädagogisch-didaktische Ideen vor. Video- und Digitalkamera unterstützen studentische Forschungsarbeiten. Zur Verbesserung der berufsfeldbezogenen Ausbildung und zur Gewährleistung eines kontinuierlichen Lehrangebotes im Bereich der Elementarpädagogik wurde eine ½ Mitarbeiterstelle eingerichtet.

    Am Lehrstuhl für Schulpädagogik dienten die Studiengebühren insbesondere der Verbesserung der Lehramtsausbildung an der Universität Würzburg. So konnte durch die bereitgestellten Mittel eine weitere Mitarbeiterstelle eingerichtet werden, die eines ihrer Aufgabenfelder in der Ausbildung von Grund- und Hauptschullehrkräften findet. Darüber hinaus wurden Sachmittel für die Einstellung Studentischer Hilfskräfte, zur Deckung der Kosten für Exkursionen, die im Rahmen von Seminaren veranstaltet wurden, sowie für die Anschaffung eines Beamers, der in universitären Veranstaltungen seinen Einsatz hat, verwendet.

    Mit den Studiengebühren, die der Professur für Kunstpädagogik zur Verfügung standen, wurden besonders die gestaltungs- und kunsthistorisch akzentuierten Exkursionen gefördert. Besonders hervorzuheben war hier die Exkursion nach Castiglione/Orvieto (2007), wo ein Präsentations- und Vermittlungsprojekt für das dort entstehende Museum entwickelt werden konnte. Die weitere, bis heute andauernde kunstpädagogische Zusammenarbeit dortiger Schulklassen mit der Modellklasse der Kunstpädagogik an der Kerschensteiner Grundschule in Schweinfurt findet im Herbst 2009 ihren Ausdruck in der gemeinsamen Ausstellung am Schulmuseum Nürnberg. Durch die Studiengebühren konnten auch vor allem zwei halbe wissenschaftliche Mitarbeiterstellen geschaffen werden, die einerseits den bildnerisch-praktischen Gestaltungsbereich fundieren und andererseits bildwissenschaftlicher Propädeutik dienen.

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