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    Fakultät für Humanwissenschaften

    Grafische Darstellung - Politikwissenschaft und Sozialforschung

    Darstellung der Studienbeiträge als Diagramm
    Darstellung der Studienbeiträge als Diagramm

    Kommentar zur Verwendung der Studienbeiträge

    Der größte Anteil der Studienbeiträge wird am Institut für Politikwissenschaft und Sozialforschung nach wie vor für Personal (Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte sowie Tutoren und studentische Hilfskräfte) verwendet.
    Mit 70,9% der Studienbeiträge werden 7 Stellen „Lehrkräfte für besondere Aufgaben“ finanziert. Diese Stellen dienen dazu, das Lehrangebot im BA-Studiengang „Political and Social Studies“ dem Masterstudiengang „Political and Social Sciences“ und in den bisherigen Magisterstudiengängen „Politische Wissenschaft“ und „Soziologie“ zu erweitern, so dass das Lehrangebot über das Mindestmaß hinaus attraktiv und sehr vielfältig gestaltet werden kann. Eine deutliche Verbesserung der Lehre erfolgt nicht zuletzt dadurch, dass es durch das zusätzliche Lehrangebot möglich wird, Seminare und Übungen mit kleineren Gruppen durchzuführen. Dazu tragen auch die Lehrveranstaltungen bei, die durch Lehrbeauftragte abgehalten werden und für die ca. 1,7% der Studienbeiträge benutzt werden.

    Ein nicht unerheblicher Teil der Studienbeiträge, nämlich 17,2 %, fließt wieder an die Studierenden zurück. Mit diesen Mitteln werden studentische Hilfskräfte und Tutoren/innen am Institut beschäftigt. Dabei werden die Studierenden, die am Institut beschäftigt sind, in unterschiedlichsten Funktionen eingesetzt:

       

    • als Tutoren/innen (zur Ergänzung und Vertiefung des Erlernten) – für die Tutoren wird auch regelmäßig ein Tutorentraining der Universität finanziert
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    • zur Zuarbeit bei der Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen
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    • zur Betreuung der EDV-Geräte im vorhandenen Methodenlabor
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    • zur Umsetzung des E-Learning-Konzepts
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    • in der Koordination und Organisation von Lehrveranstaltungen
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    • zum Aufbau eines Alumni-Netzwerkes am Institut
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    • zur Betreuung der Stellen aus Studienbeiträgen
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    • zur Prüfungsorganisation und -abwicklung
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    Die erst durch Studienbeiträge mögliche, umfangreichere Beschäftigung von studentischen Hilfskräften entlastet die Lehrenden in der Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen. Dadurch ist es dem Lehrpersonal möglich, sich noch effektiver in die Lehre einzubringen.
Außerdem werden (u.a. durch studentische Hilfskräfte) zusätzliche Sprechzeiten angeboten, wodurch die Betreuungssituation für die Studierenden verbessert wird.
Durch die gut funktionierende Zusammenarbeit von Lehrenden und studentischen Hilfskräften entsteht ein ständiger Informationsaustausch, wovon beide Seiten profitieren. 3,6% der Studienbeiträge werden am Institut in Sachmittel investiert. 
Ein Großteil der Gelder wird für das Methodenlabor eingestellt. Die Mittel werden dafür aufgewendet, dass die EDV-Ausstattung des Methodenlabors mit aktueller Software ausgestattet bleibt, dass die installierte Datenerhebungs-Software durch regelmäßige Updates und Wartung immer funktionstüchtig ist und somit regelmäßig weiterhin empirische Studien (z.B. telefonische, postalische und Internet-Befragungen) durchgeführt werden können.
Ein weiterer Teil der Studienbeiträge, der den Sachmitteln zuzuordnen ist, findet seine Verwendung in der Bereitstellung/Finanzierung von Lehr- und Lernmaterialien. So können z.T. die Kosten für Kopien, für das Drucken von Readern und für Skripten für Studierende verringert werden. Praxisrelevante und themenbezogene Exkursionen ergänzen und vertiefen nicht nur die Lehrveranstaltungen und die dort behandelten Themen, sondern zeigen den Studierenden u.a. möglich Berufschancen auf, was auch bei der Verwendung der Studienbeiträge berücksichtigt wurde. So werden 2,6% der genehmigten Mittel für Exkursionen bereitgestellt. 1,8% der Mittel finden ihre Verwendung für Personal, das für die Betreuung und Unterstützung der aus Studienbeiträgen finanzierten Lehrkräfte für besondere Aufgaben hinsichtlich diverser Verwaltungsangelegenheiten zuständig ist. Zudem ist die Stelle zentraler Anlaufpunkt am Institut im Hinblick auf den Abruf genehmigter Studienbeiträge; wodurch letztendlich eine Transparenz hinsichtlich der Mittelverwendung gewährleistet wird. Schließlich entfallen 2,2% auf sonstige Bereiche. 

Nennenswert sind dabei Gastvorträge. Mit deren Hilfe den Studierenden, ergänzend zur Lehre, verschieden Themenbereiche des Studiums durch externe Wissenschaftler u.a. im Rahmen von Symposien und Studientagen nähergebracht werden. Gastvorträge können sowohl von den Lehrenden als auch von den Studierenden initiiert werden.

Außerdem werden Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen bezuschusst. So können die Dozenten lehrveranstaltungsbezogene Kenntnisse vertiefen und erweitern und dann im Rahmen der Lehre den Studierenden vermitteln, was wiederum zur Erhöhung der Qualität der Lehre beiträgt.

Außerdem hat das Institut Studienbeiträge anteilsmäßig zur Beschaffung von Mobiliar für Seminarräume und der Anmietung externer Seminarräume zur Verfügung gestellt.

Weitere Mittel, die nicht aus der Grafik ersichtlich sind, wurden in die ecpr (European Consortium for Political Research) - Mitgliedschaft des Instituts investiert, wodurch u.a. den Studierenden und Lehrenden des Instituts eine vergünstigte Teilnahme an Summer-Schools ermöglicht werden kann.

     

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