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    Fakultät für Humanwissenschaften

    Grafische Darstellung - Psychologie

    Darstellung der Studienbeiträge als Diagramm
    Darstellung der Studienbeiträge als Diagramm

    Kommentar zur Verwendung der Studienbeiträge

    Lehrstuhlübergreifende Verwendung:

    Fachstudienberatung, (besetzt mit Dipl.-Psych. Carina Jacob und Dr. Atilla Höfling

    Tätigkeiten der Fachstudienberatung (SS 2010-WS2010/2011) – A. Höfling:

    Im letzten Studienjahr wurden fast 300 Anfragen von Studierenden und Studieninteressierten be-arbeitet. Die Möglichkeit zur persönlichen Beratung wurde mit über 100 Besuchen in der Sprech-stunde stärker als im Vorjahr genutzt. Die vorgetragenen Anliegen betrafen ähnlich wie im Vorjahr v.a. Fragen zu Bewerbung sowie Studien- und Prüfungsorganisation, umfassten in einzelnen Fäl-len aber auch persönliche Anliegen (z.B. Interessenskonflikte, psychische Probleme wie Prüfungs-angst oder Depressionen), die an andere Stellen weitervermittelt wurden (z.B. Orientierungsbera-tung, psychosoziale Beratungsstellen).

    Darüber hinaus umfasste die Tätigkeit der Fachstudienberatung in wesentlichem Maße auch die Koordinierung des neu gestarteten Bachelorstudiengangs und die organisatorische Beratung von Dozenten. Hierzu gehörten u.a. die Teilnahme an Institutsleitungssitzungen, das Mitwirken in den Prüfungsausschüssen für den Diplom- und Bachelorstudiengang Psychologie, das Abhalten von Einführungsveranstaltungen für Studierende und Dozenten, sowie ein stetiger Austausch mit wei-teren Stellen (z.B. Fips, Erasmus-Beauftragter, Studienkoordinatorin der Fakultät, Akademisches Auslandsamt, weitere Fachstudienberater & Dozenten des psychologischen Instituts).

    In externen Vorträgen bei den Berufsinformationszentren Würzburg und Aschaffenburg wurde der Bachelorstudiengang Psychologie nach außen hin vertreten und vorgestellt.


    Tätigkeiten der Fachstudienberatung (SS 2010 – WS 2010/2011) – C. Jacob, im SS 2010 ver-treten durch V. Faust

    Im letzten Studienjahr gingen knapp 200 Anfragen von Studierenden und Studieninteressierten ein, welche persönlich, per E-Mail oder Telefon bearbeitet wurden. Der Anteil persönlicher Ge-spräche betrug im letzten Studienjahr ca. 1/3 der Gesamtanfragen.

    Die Fachstudienberatung wurde von den Studierenden vor allem für Fragen der Studien- und Prü-fungsorganisation im Diplomstudiengang genutzt (z.B. Hilfe bei der Erstellung von individuellen Stundenplänen). Weiterhin wurde die Beratung unter anderem zu den Themen Praktikum, Diplom-arbeit, Arbeitsmarkt, Weiterbildungsmöglichkeiten, Promotion und Doppelstudium in Anspruch ge-nommen. Es wurden aber auch persönliche Anliegen angesprochen (z.B. Überlegungen zum Stu-dienabbruch, Studieneinstieg nach längerer Krankheit), die teilweise auch an andere Stellen wei-tervermittelt wurden (z.B. Orientierungsberatung der Universität). Studieninteressierte wandten sich vor allem mit Fragen zum Bachelorstudiengang Psychologie (z.B. Bewerbung, Studiumsinhal-te) und zum Quereinstieg ins Fach Psychologie (gewünschter Studienortswechsel nach Würzburg) an die Fachstudienberatung.

    Die Fachstudienberatung bietet weiterhin Seminare zu „Wissenschaftlichen Arbeits- und Präsenta-tionstechniken“ an, welche u.a. das wissenschaftliche Arbeiten im Studium, Prüfungsvorbereitung und die Erstellung der Bachelorarbeit zum Inhalt haben. Weiterhin werden Seminare zur „Ge-sprächsführung“ angeboten, in denen grundlegende Kompetenzen in der Kommunikation sowie Zugänge zur psychologischen Gesprächsführung vermittelt werden.


    Ringvorlesung der Fachschaftsinitiative Psychologie (FIPs)
    Ausgaben für Honorar und Reisekosten für die Referenten (bewilligt wurden 4000 €/Jahr).


    Lehrstuhl 1 – Prof. Pauli
    Durch die Studienbeitragsmittel konnte der Lehrstuhl für Psychologie I mehrere Tutorien anbieten. Außerdem wurde die Lehre in Biopsychologie verbessert und praxisorientierter, da die für die Prak-tika benötigten Labormittel über die Studierendengelder finanziert werden konnten.
    Der Seminarraum 113 wurde mit einem PC und einem Beamer ausgestattet.
    Durch die Einstellung eines wissenschaftlichen Mitarbeiters (1/2 Stelle) mit 5 SWS konnten zusätz-lich 1 Seminar und 1 Praktikum in Klinischer Psychologie angeboten werden.


    Lehrstuhl 1 – Prof. Hewig
    Die Studienbeitragsmittel ermöglichten die Verlängerung der Sekretariatsöffnungszeiten für die beiden Fächer Differentielle Psychologie und Psychologische Diagnostik zur Ermöglichung von zentralen Dienstleistungen für Studierende: Auskünfte zu Prüfungen, Prüfungseinsicht, etc.; d.h. Prüfungs- und Veranstaltungsverwaltung, Lehre, Prüfungsmodalitäten, Scheinausgabe, Beantwor-tung von Anfragen, Unterstützung von Diplomanden, Bearbeitung der Mittel aus Studienbeiträgen. Die Aufstockung dient entsprechend direkt der Verbesserung der Studienbedingungen als zusätz-liche Serviceleistung für die Studierenden durch Frau Hoffmann.
    Es konnten durch die Stellen für Herrn Dr. Mussel (1/4 Stelle, 2,5 SWS) und Frau Dr. Kraus (1/2 Stelle, 5 SWS) zusätzliche Seminare angeboten werden. Die Veranstaltung „Diagnostik in der Ar-beits- und Organisationspsychologie“ wurde von Herrn Dr. Mussel im Wintersemester 2010/11 und im Sommersemester 2011 mit 2 SWS angeboten. Das Seminar wird im Wintersemester 2011/ 2012 erneut angeboten. Folgende Veranstaltungen wurden teilweise in zwei Seminargruppen von Frau Kraus angeboten: Diagnostische Interviews (WS 2010/11 und SS 2011), Differentielle Psy-chologie im Sport (WS 2010/11); Persönlichkeitskonstrukte : Ihre Erforschung und Anwendung (SS 2010) und werden auch im WS 2011/2012 angeboten werden.
    Durch die Studienbeiträge konnten außerdem Tutorien für die Fächer Differentielle Psychologie und Psychologische Diagnostik angeboten werden. Es konnte ein EEG-Gerät angeschafft werden, welches im Rahmen der Erstellung von Diplomarbeiten und im Rahmen der Veranstaltungen der Forschungsorientierten Vertiefung eingesetzt werden konnte. Diese Arbeiten konnten durch eine Tutorin und Labormittel zusätzlich unterstützt werden.


    Lehrstuhl 1 – Prof. Kübler
    Weiterbeschäftigung einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin mit 5 Lehrstunden und eines Mitarbei-ters mit 10 Std./Woche ab 01.01.2011. Dadurch konnten zwei zusätzliche Seminare und eine Übung angeboten werden.
    Honorar und Reisekosten, um Wissenschaftler aus dem In- und Ausland zu Vorträgen und Work-shops einzuladen.
    Zuschüsse für Diplomanden, um Ausgaben abzudecken sowie Ausgaben für Praktika. 1/8 Sekretariatsstelle.


    Lehrstuhl 2 – Prof. Strack
    Auf der aus Studiengebühren finanzierten ¼-Stelle hatte Dipl.-Psych. Philippe Türk Pereira im Sommersemester 2010 die Möglichkeit, ein Seminar zum Thema „Hilfe und prosozialem Verhal-ten“ anzubieten. Im WS 2010/11 bot Dipl.-Psych. Thomas Stemmler auf der nunmehr genehmigten ½ Stelle den Studierenden ein Experimentalpraktikum in Sozialpsychologie, das sich mit den neu-esten Erkenntnissen zu funktionaler, bedürfnisrelevanter visueller Wahrnehmung beschäftigte. Zusätzlich bot er ein Seminar zum Thema „Moralische Emotionen“ in Allgemeiner Psychologie II an. Die Anzahl der angebotenen Tutorien für die Vorlesungen wurde seit 2008 verdoppelt. Hier wird den Studenten die Möglichkeit geboten, in Kleingruppen den Vorlesungsstoff nachzuarbeiten und sich intensiv auf die Vordiploms- und Modulprüfungen vorzubereiten. Im Sommersemester 2010 und im Wintersemester 2010/2011 wurden jeweils 7 Tutorien durchgeführt.
    Weitere Ausgaben wurden für Gastvorträge und als Zuschüsse für Diplomarbeiten getätigt.


    Lehrstuhl 2 – Prof. Göritz
    Verbesserung der Lehre durch eine halbe Mitarbeiterstelle (Carmen Fink; Anand Krishna) finan-ziert aus Studiengebühren.
    Für die ABO-Vorlesung wurde ein Tutorium angeboten. Weiterhin wurden Gastvorträge, eine wis-senschaftliche Hilfskraft; Versuchspersonengelder (für die Teilnahme an einer Studie) aus Stu-diengebühren finanziert.
    Weitere Ausgaben wurden für eine Konzipierung und Umsetzung einer Zustellungsplattform und Zuschüssen für Diplomarbeiten getätigt.
    Die Sekretariatsstelle wurde im WS 2010/11 verstetigt.


    Lehrstuhl 3 – Prof. Kunde
    Durch die geförderte halbe Stelle konnte ein zusätzliches Lehrangebot im Bereich der computer-gestützten Datenerhebung und Datenanalyse gemacht werden. Drei DiplomandInnen wurden durch die Finanzierung von Versuchspersonenhonoraren in der Anfertigung ihrer experimentellen Diplomarbeiten unterstützt. Zwei von ihnen konnten ihre Ergebnisse durch die Studienbeiträge auf einer nationalen Fachtagung vorstellen. Weiterhin wurden drei Gastvorträge finanziert. Durch die Studiengebühren konnten Skripte der Vorlesung des SS2010 kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, und eine tutorielle Betreuung der Studierenden realisiert werden.


    Lehrstuhl 3 – Prof. Krüger
    Aus Studienbeiträgen wurde eine halbe Stelle für die Statistikberatung geschaffen, die mit Dipl.-Psych. Christiane Reichert besetzt ist. Frau Reichert führt pro Semester zwei Kurse zur Bedienung von SPSS durch, die sich an Studierende der Psychologie richten. Seit Wintersemester 2009/2010 bietet Frau Reichert zusätzlich eine semesterbegleitende Veranstaltung für Studierende an, die die Prüfungen in Methodenlehre mehrfach nicht bestanden haben oder die noch nicht zu diesen Prü-fungen angetreten sind. Die Veranstaltung vermittelt einerseits Bewältigungsstrategien für Prü-fungsangst und –stress, andererseits Lern- und Studiertechniken zur optimalen Vorbereitung auf Statistik-Prüfungen.
    Außerdem berät und unterstützt Frau Reichert DiplomandInnen und DoktorandInnen aller Lehr-stühle bei der computergestützten Auswertung von Abschlussarbeiten. Diese Dienstleistung wird stark nachgefragt: Seit April 2008 hat Frau Reichert 247 Studierende (DiplomandInnen, Doktoran-dInnen, Studierende in Prüfungsvorbereitungen) aller Lehrstühle des Instituts bei Fragen der statis-tischen Auswertung betreut und zahlreiche Anfragen per Telefon und email beantwortet. Insge-samt wurden 595 Beratungssitzungen durchgeführt, die jeweils etwa 1 Stunde dauern.

    Tutorienmittel: Die größere Anzahl von Tutoren, die durch die Studienbeiträge finanzierbar sind, ermöglicht die Bearbeitung von Übungsaufgaben zu Statistikveranstaltungen im Grundstudium in Kleingruppen von etwa 15 (statt 90) Personen. Dadurch ist eine stärker interaktive Lehrveranstal-tung möglich, in der auf Fragen und Bedürfnisse der Teilnehmer unmittelbar eingegangen werden kann. In einem Teil der Tutorien wird speziell die computergestützte Auswertung von Statistikprob-lemen mit Excel trainiert.

    Tutorentraining: Um die Tutoren besser auf ihre Aufgaben vorzubereiten, wurde ein eintägiges Training aus dem Programm des Fortbildungszentrums Hochschullehre finanziert (Dozent: Herr Kordts-Freudinger). Das Training wurde am 11.05.2010 von 8 Tutoren erfolgreich absolviert.


    Lehrstuhl 4 – Prof. Nieding

    Das im Jahr 2008 für ca. 40.000 Euro eingerichtete Medienlehrlabor wurde mittlerweile für diverse Lehrveranstaltungen von Herrn PD Dr. Rey für Psychologie- und Lehramtsstudierende verwendet. Das Lehrangebot umfasste die Themenbereiche Instruktionspsychologie, E-Learning, Lernen mit Multimedia, Datenauswertungen mittels Excel sowie Eyetracking. Derartige Seminare waren zuvor nicht Bestandteil des Lehrangebotes der Universität Würzburg. Evaluationsergebnisse belegen die überaus positive Resonanz zu den gehaltenen Veranstaltungen. Der angeschaffte Eyetracker wur-de auch in den Jahren 2010 und 2011 im Rahmen von Seminaren und studentischen Abschluss-arbeiten intensiv genutzt.
    Innerhalb der von Studiengebühren finanzierten Stelle hat Frau Dr. Munk seit dem Sommerse-mester 2010 die Möglichkeit, den Studierenden jeweils zwei (SS) beziehungsweise drei Seminare (WS) in Entwicklungspsychologie anzubieten. Im Sommersemester 2011 wurde mithilfe der Stelle ein Seminar für das Entwicklungspsychologie Bachelor-Modul angeboten, das den Studierenden einen Einblick in klinisch relevante Störungsbilder im Kindes- und Jugendalter ermöglichte. Das Seminar stellte damit eine wichtige Ergänzung zu den in der Entwicklungspsychologie-Vorlesung behandelten Themen dar und stieß auf großes Interesse bei den Studierenden, da in den klini-schen Fächern ein solcher entwicklungspsychologischer Fokus auf Störungen im Kindes- und Ju-gendalter leider aus Zeitgründen nicht behandelt werden kann. Die Auslastung war daher maximal, wobei zuletzt bedingt durch die gestiegenen Studierendenzahlen, 30 Studierende pro Seminar zu verzeichnen waren. Das zweite von Frau Dr. Munk im SS 2011 im Rahmen des Entwicklungspsychologie Bachelor-Moduls angebotene Seminar beschäftigte sich mit dem Verständnis sowie den Chancen und Risi-ken verschiedenster Medien im Kindes- und Jugendalter. Die im Rahmen des Seminars behandel-ten aktuellen Forschungsbefunde zu diesem viel diskutierten Thema der Medienkompetenz wur-den von den Studierenden mit großem Interesse aufgenommen. Die Auslastung war mit 30 Studie-renden ebenfalls maximal.
    Bis zum Ende der Vertragslaufzeit (31.03.2012) werden weitere drei Seminare für das Winterse-mester 2011/12 im Bereich des neuen Teilmoduls „Entwicklungspsychologie I“ (06-PSY-EPSY-1) im Bachelor Psychologie angeboten. Die Seminare vermitteln grundlegende Kenntnisse über zent-rale Themenbereiche, Theorien und Befunde der Entwicklungspsychologie, wie beispielsweise die Grundlagen der kognitiven, sozialen, emotionalen und motivationalen Entwicklung des Menschen über die Lebensspanne. Mithilfe des Seminars werden zudem ausgewählte Inhalte (z.B. frühe Kindheit, Kognitive Entwicklung, Evolutionäre Entwicklungspsychologie) vertieft, welche in der Vor-lesung aus Zeitgründen nicht behandelt werden können.


    Lehrstuhl 4 – Prof. Schneider
    Die verfügbaren Kapazitäten wurden vor allem dazu genutzt, Defizite im Lehrangebot des Lehr-amtsstudiums (Nebenfach Psychologie) zu kompensieren. Im SS 2010 wurden von Frau Dr. Jutta Weber Veranstaltungen zum Modul Entwicklungspsychologie und zum Modul Auffälligkeiten im Erleben und Verhalten von Kindern und Jugendlichen abgehalten. Frau Dr. Nicole von der Linden hielt ebenfalls eine Veranstaltung im Modul Entwicklungspsychologie ab, weiterhin ein Seminar im Modul LernSoz zur Pädagogischen Psychologie des Lehrens und Lernens. Zu diesem Modul hielt auch Herr Dipl.-Psych. Klaus Lingel eine Veranstaltung ab.
    Im WS 2010/11 wurden durch Frau Dipl.-Psych. Natalie Vannini und Herrn Dipl.-Psych. Klaus Lin-gel Veranstaltungen zur Pädagogischen Psychologie des Lehrens und Lernens im Modul LernSoz angeboten. Frau Dipl.-Psych. Elisabeth Neudecker veranstaltete im Modul „Entw-Auffälligkeiten“ Seminare zu Auffälligkeiten im Erleben und Verhalten von Kindern und Jugendlichen. Sie bot wei-terhin Veranstaltungen zum Thema Hochbegabung an.
    Es wurden aus Studienbeitragsmitteln Tests und Interventionsprogramme beschafft, weiterhin Lehrbücher und Lehrfilme. Im WS 2010/11 wurde aus Studienbeitragsmitteln ein Gastvortrag fi-nanziert.

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