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    Fakultät für Humanwissenschaften

    Grafische Darstellung - Philosophische Fakultät II - Gesamt

    Darstellung der Studienbeiträge als Diagramm
    Darstellung der Studienbeiträge als Diagramm
    Darstellung der Studienbeiträge als Diagramm
    Darstellung der Studienbeiträge als Diagramm

    Kommentar zur Verwendung der Studienbeiträge - Philosophische Fakultät II - Gesamt

    Im WS 2011/12 und im SoSe 2012 wurden der Philosophischen Fakultät II im Rahmen des 65 % Anteil aus Studienbeiträgen eine Gesamtzuweisung (Abb. 1) von 1.998.422,96 € zur Verfügung gestellt. Die Verteilung erfolgt ausschließlich durch die Zentralverwaltung und wird u. a. anhand der Studierendenzahlen ermittelt. Bei den Zuweisungen an die Institute wird lediglich ein geringer Teil für Maßnahmen auf Fakultätsebene abgezogen. Die Ausschüttung erfolgt zweimal im Jahr, zum Winter- und zum Sommersemester.

    In der Abb. 2 werden die Gesamtausgaben für den Zeitraum WS 2011/12 und SoSe 2012 grafisch dargestellt. Auch hier flossen, wie in den vorangegangenen Semestern, der größte Teil der Studienbeiträge in Mitarbeiterstellen sowie in Lehrkräfte für besondere Aufgaben. Dabei ist der Anteil auf Institutsebene durchaus unterschiedlich. Bei den kleineren Instituten sind die Mittel in der Regel nicht ausreichend, während bei den größeren Instituten ein erheblicher Stellenanteil zu verbuchen ist. Insbesondere das Institut für Politikwissenschaft und Soziologie weist einen hohen Stellenanteil auf. Die eingerichteten Stellen an der Philosophischen Fakultät II sind ausschließlich für den Bereich Studium und Lehre und verbessern die Lehre deutlich. Die Studienbedingungen werden quantitativ erleichtert, die Veranstaltungszahl kann erhöht werden, Seminare und Übungen werden deutlich kleiner und das Dozent-Studierenden-Verhältnis wird an­geglichen. Auch in qualitativer Hinsicht werden die Lehr- und Lernbedingungen optimiert, indem ein sehr viel breiteres Veranstaltungsspektrum angeboten werden kann. Neben den Mitarbeiterstellen sind auch Lehraufträge zu nennen, in deren Rahmen universitätsexterne Lehrende für einzelne Veranstaltungen gewonnen werden konnten. Auch wenn die übliche Vergütung für Lehraufträge an Universitäten recht schlecht ist und die Entlohnung aus Studienbeiträgen hiervon nicht abweichen darf und kann, ist es möglich, Spezialisten für bestimmte Thematiken oder auch Lehrende aus der Praxis heraus zu gewinnen.

    An zweiter Stelle der großen Investitionsposten der Philosophischen Fakultät II steht ein Bereich, in dem Studienbeitragsmittel unmittelbar an Studierende zurückfließen. Hier werden Hilfskraftverträge und Tutorien finanziert. Eingestellt werden sowohl studentische als auch wissenschaftliche Hilfskräfte. Diese unterstützen die Verbesserung von Studium und Lehre an den Lehrstühlen und Professuren, etwa durch die Hilfe zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen, Erstellung und Verbreitung von Skripten, Präsenz und Ansprechbarkeit in Sekretariaten oder auch die Erweiterung der Öffnungszeiten von Lehrstuhlbibliotheken.

    Ein weiterer großer Investitionsposten sind die Sachmittel. Diese umfassten die An­schaffungen von technischen Geräten wie z. B. Beamter, Laptop und Rechner. Hinzu kamen spezifische Geräteanschaffungen, etwa in der Psychologie und in der Sport­wissenschaft. Ein weiterer kleiner Teil der Mittel diente für die notwendige Grund­ausstattung mit IT-Technik und Möbeln für die aus Studienbeiträgen finanzierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wie auch in der Vergangenheit, wurden durch die Studienbeitragsmittel die Finanzierung von Gastvorträgen von Fachleuten, Spezialisten und Praxiserfahrenen ermöglicht, die Vorträge und Workshops an der Universität hielten. Zudem wurde die zusätzliche Bereitstellung von Lehrmaterialien, Skripten, Seminar­readern und Studienliteratur ermöglich. Auch durchzuführende Exkursionen und die Bezuschussung von Diplom- und Bachelorarbeiten werden aus Studienbeitragsmittel unterstützt.

    Des Weiteren wurde im vergangenen Sommersemester 2012 eine einmalige Zinszahlung die die Philosophische Fakultät II erhalten hatte, verausgabt. Hierbei wurden ca. 130.000,00 € in die Technikausstattung für das neue Hörsaalgebäude investiert.

    Alle Maßnahmen wurden in paritätisch mit Dozenten und Studierenden besetzen Instituts­kommissionen beraten und dann in der gleichfalls paritätisch besetzten Fakultätskom­mission beschlossen. Die Philosophische Fakultät II geht konsequent den Weg, jede einzelne Entscheidung über Investitionen aus Studienbeiträgen in diesen Kommissionen zu beraten. Dies bedeutet teilweise lange Diskussionen, führt jedoch dazu, dass die Studierenden an der Verteilung und Verwendung dieser Mittel demokratisch und konsequent beteiligt sind. Fast durchweg erfolgten die Entscheidungen in den vergangenen Jahren einvernehmlich. Die Studierenden in der Fakultätskommission als Vertreter aller Studiereden der Fakultät erhalten zugleich auch transparente Rück­meldungen zur Mittelverteilung und -verwendung bis in die Details. Entsprechende Informationen werden seitens des Studiendekanats auch für die Institute und Instituts­kommissionen bereitgestellt.

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