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    Fachschaftsinitiative Politikwissenschaft und Soziologie

     

    Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Experiences from Abroad“ berichteten Veronica Warzycha und Johannes Karl am 10. Dezember 2018 von ihren interessanten und gewinnbringenden Erfahrungen, die sie während Auslandstudium und -praktikum sammeln durften.  

    Zahlreiche Studierende des Instituts zieht es jedes Jahr für ein Studium oder Praktikum ins Ausland. Dort sammeln sie einmalige und wertvolle Erfahrungen. Die IPS-Praktikakoordination und die Fachschaftsinitiative FIPSS bieten den Wiederkehrern eine Plattform, um ihre Erfahrungen, Tipps und Tricks mit KommilitonInnen zu teilen: die Veranstaltungsreihe „Experiences from Abroad“.

     

    Veronica Warzycha verbrachte ein Semester an der Universitá degli Studi im italienischen Bologna. Die Verbindung der Erasmusstudierenden geschieht in Bologna über die Networks Eramusland.org (http://erasmusland.org/) und das International Exchange Erasmus Student Network (https://esn.org/). Nichtsdestotrotz empfiehlt Frau Warzycha über bspw. Kulturzentren, den Kontakt mit italienischen jungen Leuten zu suchen. Zur finanziellen Hilfe berät das International Office ( https://www.uni-wuerzburg.de/international/studieren-im-ausland/erasmus-studium/) oder die Erasmus-KoordinatorInnen des eigenen Instituts (https://www.politikwissenschaft.uni-wuerzburg.de/ihrstudium/auslandsstudium0/).  Es sei aber angemerkt, dass die tatsächlichen Kosten die vom Erasmus-Stipendium übernommene Pauschale überschreiten. Hier muss man also persönlich für die Mehrkosten aufkommen. Außerdem besteht die Möglichkeit, Auslands-Bafög zu beantragen (https://www.auslandsbafoeg.de/).

    Die Wohnungssuche passiert in Bologna weniger über die uns bekannten Online-Plattformen, als mehr über Facebook-Seiten (https://www.facebook.com/groups/861923603888923/?fref=nf/ https://www.facebook.com/groups/casabologna/?fref=nf). Veronica empfiehlt auch, mit Würzburger StudentInnen Kontakt aufzunehmen, die das Semester vorher in Bologna verbringen. Diese könnten einem bei der Wohnungssuche behilflich sein.

    Da die Situation mit Italienischkursen an der Universität selbst sehr schwierig ist, hat Veronica in Kulturzentren entsprechende Italienischkurse besucht und konnte somit gutes Italienisch lernen.

     

    Johannes Karl absolvierte zunächst ein Praktikum bei der Friedrich-Ebert-Stiftung in Nikosia, Zypern. Sein dortiger Aufenthalt wurde über Erasmus+ Praktikum (https://www.uni-wuerzburg.de/international/studieren-im-ausland/erasmus-studium/) unterstützt. Die Bewerbung sollte mindestens 6 Monate im Vorhinein erfolgen, bessere Chancen hat man aber mit einer Bewerbung ein Jahr vorher. Möchte man keine Studienzeit verlieren, kann man bei der Universität Würzburg ein Urlaubssemester beantragen (http://www.studienangelegenheiten.uni-wuerzburg.de/beurlaubung/). Seine Tätigkeiten bei der Stiftung lieferten Herr Karl gute Einblicke in die politischen Abläufe einer geteilten Insel. Die FES vor Ort half Herr Karl bei der Wohnungssuche, sodass hier keine Probleme aufkamen.

     

    Im Übrigen verschlug es Herr Karl zur Konrad-Adenauer-Stiftung in Montevideo, Uruguay. Auch hier bietet sich eine Bewerbung ein Jahr im Voraus an, anders als in Zypern werden Spanischkenntnisse jedoch vorausgesetzt. Auch in Montevideo gab es Hilfe bei der Wohnungssuche vonseiten der KAS. Zur finanziellen Unterstützung kann man das PROMOS-Stipendium des DAAD direkt über das International Office der Uni Würzburg beantragen (https://www.uni-wuerzburg.de/international/studieren-im-ausland/promos-stipendium/). Auch bei diesem Aufenthalt konnte Herr Karl hinter die Kulissen der deutschen Stiftungsarbeit im Ausland schauen.

     

    Wir bedanken uns bei den beiden Referierenden sowie bei den anwesenden Zuhörenden für ihr zahlreiches Erscheinen, ihr Interesse und ihre guten Fragen!

    Vormerken: Der nächste Vortrag wird am Montag, den 14.01.2019 stattfinden!