Erfolgreicher Abschluss des Seminars „Medieninhaltsanalyse und Beobachtung“
21.02.2026Das Seminar „Medieninhaltsanalyse und Beobachtung“ wurde am 05.02. mit der alljährlichen Posterpräsentation erfolgreich beendet. In zahlreichen Projekten präsentierten Studierende allen Kommilitoninnen und Kommilitonen die Ergebnisse ihrer erlernten Fähigkeiten in Form von Postern. Zum Abschluss der Veranstaltung wählten die Studierenden ihre Siegerposter sowie den Design Award.
Im Seminar „Medieninhaltsanalyse und Beobachtung“ erlernen Erstsemesterstudierende der Medienkommunikation die im Titel beschriebenen Methoden und wenden diese anschließend anhand einer selbst gewählten Forschungsfrage praktisch an. Dabei erwerben sie erste wissenschaftlich relevante Grundlagen für die Forschung: von der Literaturrecherche über das Formulieren von Forschungsfragen und Hypothesen bis hin zur Planung und Durchführung eigener Untersuchungen. Von der Entwicklung eines Kategoriensystems und Codebuchs über die Durchführung der Inhaltsanalyse bzw. Beobachtung bis hin zur Auswertung der Daten wurden zentrale Schritte wissenschaftlichen Arbeitens eingeübt. Den Abschluss bildete die traditionelle Posterpräsentation: Insgesamt fünf parallellaufende Seminargruppen kamen dafür zusammen, um ihre Projekte vorzustellen, Ergebnisse zu diskutieren und Einblicke in die vielfältigen Themen der anderen Gruppen zu gewinnen. Die Inhalte waren dabei bunt durchmischt – von Klassikern wie den James-Bond-Filmen und Kindheitsformaten wie „Die Sendung mit der Maus“ bis hin zu gesellschaftlich hochaktuellen Themen wie Femiziden.
Geleitet wurde das Seminar dieses Jahr von Michelle Habenicht, Emilia Gögl, Catharina Münch, Alicia Schäfer und Lea Schönfelder.
Am Ende wurden die diesjährigen Gewinnerposter gekürt. Platz 3 ging an „The Social Media Mayor“. Die Gruppe analysierte die Themen und Tonalitäten, die die New Yorker Bürgermeisterkandidaten während des Wahlkampfs auf Social Media posteten.
Platz 2 erhielt „Almost Diverse“. Das Poster widmete sich der Frage, wie divers Oskar nominierte Filme sind - insbesondere mit Blick auf die Repräsentation verschiedener Ethnien.
Der Design Award ging an „Mein Date sagt mehr als 1000 Worte“. Auf Grundlage der Sendung „first dates“ untersuchte die Gruppe die Gesprächsanteile von Frauen und Männern und stellte diese in Zusammenhang mit dem vermuteten Interesse an einem zweiten Date.
Platz 1 sicherte sich „Epstein, Epstein alles muss versteckt sein“. Im Mittelpunkt stand das sogenannte „Birthday Book“ zu Jeffrey Epsteins 50. Geburtstag und die Frage, wie sich Geschlechterrollen, Sexualisierung und Machtverhältnisse darin abbilden.