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    Medienkommunikation

    Im Auge des Sturms: Kommunikation im Zeitalter von Fake News und Hate Speech

    15.07.2020

    Im Rahmen der Ringvorlesung am 07. Juli 2020 sprach Richard Gutjahr (Journalist, Blogger und Gründer) über neue Herausforderungen für Journalisten in sozialen Medien.

    Richard Gutjahr (Bild: Mathias Vietmeier www.vietmeierfoto.de)

    Richard Gutjahr ist freier Mitarbeiter bei der ARD und hat über 20 Jahre Nachrichten- und Magazinsendungen beim Bayerischen und Westdeutschen Fernsehen moderiert. In zahlreichen Wahl- und Sondersendungen berichtete er live für das Erste Deutsche Fernsehen (ARD), u.a. für Tagesschau, Tagesthemen, Brennpunkt sowie den ARD-Weltspiegel. Daneben schreibt Gutjahr für zahlreiche Zeitungen, Magazine und Fachzeitschriften, darunter die Rheinische Post. Aber auch für Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Berliner Tagesspiegel oder DER SPIEGEL war Gutjahr als freier Autor tätig. In der Münchner Abendzeitung hatte er über mehrere Jahre seine eigene Technik- und Netz-Kolumne.

    In seinem Vortrag “Im Auge des Sturms - Kommunikation im Zeitalter von Fake News und Hate Speech” sprach Gutjahr unter anderem über die Digitalisierung seines Berufs und nahm die Studierenden mit auf eine aufschlussreiche Reise an dunkle Orte des Internets. Laut ihm verlieren Massenmedien immer mehr an Bedeutung. Dies sei verbunden mit einer Entwicklung weg von Massenmedien, hin zu den Medien der Massen. Dabei steige die Relevanz einzelner Menschen, während gleichzeitig Fakten in den Hintergrund rücken. Zusammenfassend sprach Gutjahr davon, dass wir in der digitalen Welt deutlich mehr Wert auf Empathie legen sollten. 

    Dieser Vortrag wurde aus Studienzuschüssen finanziert.

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