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    Fakultät für Humanwissenschaften

    Institution in der Institution – ein Urgestein der Universität tritt in den Ruhestand.

    28.11.2022

    Mit einem besonderen Festakt verabschiedete die Fakultät für Humanwissenschaften Dr. Jörg Klawitter in den Ruhestand.

    Foto der Abschiedsfeier (Bild: Fakultät für Humanwissenschaften)
    Foto der Abschiedsfeier (Bild: Fakultät für Humanwissenschaften)

    Die Verabschiedung in den Ruhestand ist immer ein besonderes Ereignis. Demnach ist die Verabschiedung in den Ruhestand mit einem Überraschungsfestakt in der Neubaukirche mit über 100 geladenen Gästen und Grußworten von Präsidenten, Kanzler, Dekan und Fakultäts- und Institutsvertretern ein herausragendes Ereignis für eine besondere Persönlichkeit der Universität: Am 22.09.2022 verabschiedete die Fakultät für Humanwissenschaften Herrn Lt. AD Dr. Jörg Klawitter als langjähriges Mitglied vielfältigster universitärer Gremien, der akademischen (Selbst-)Verwaltung, des fakultären Leitungsgremiums als Prodekan und Wissenschaftsmanager. Moderiert vom Studiendekan Prof. Frank Schwab und musikalisch herausragend begleitet vom „Clarino Quartett“ beleuchteten die Festreden verschiedene Aspekte des Wirkens von Dr. Klawitter.

    Engagement über die eigene Fakultät hinaus

    Präsident Prof. Paul Pauli betonte in seiner Ansprache die „wertvolle und zuverlässige Mitarbeit“ von Dr. Klawitter und sein großes „Engagement, das stets auch über die eigene Fakultät hinausging“ und somit „konstruktiv zur Weiterentwicklung unserer Alma Julia beigetragen“ hat. Die mannigfachen Tätigkeiten in der akademischen Selbstverwaltung der Universität Würzburg sprengen Rede- und Textrahmen. Ein Eindruck vermittelt die Auflistung auf Dr. Klawitters Internetpräsenz: https://www.politikwissenschaft.uni-wuerzburg.de/lehrbereiche/theorie/mitarbeiter/ehemalige-mitarbeiter/klawitter/

    Nach über 35 Jahren Dienst an und für die Universität Würzburg überreichte der Präsident die Ruhestandsurkunde.

    Kollegialität und Konsequenz

    Kanzler Dr. Uwe Klug schloss sich den lobenden Worten uneingeschränkt an und hob insbesondere die „Kollegialität und Konsequenz“ von Dr. Klawitter hervor. Ob bei IT-Themen, beim heutige Dr.-Herbert-Brause-Medienkompetenzzentrum, bei Bauangelegenheiten, in der Haushaltskommission oder im Senat – stets konnte die Universität auf Dr. Klawitter als Konstante bauen, als eine „Institution in der Institution“, so Dr. Klug.

    Fokussiert auf die Verdienste auf fakultärer Ebene lobte Dekan Prof. Johannes Hewig Herrn Klawitter als „klugen Strategen und Mitdenker, als genauen Prüfer und Visionär, als Anlaufstelle und institutionelles Gedächtnis der Fakultät“. Nicht alle Fakultäten haben einen gewählten Prodekan aus dem Mittelbau. Dr. Klawitters Amtszeit von 15 Jahren entsprechen „15 Jahre Engagement im Herzen der Fakultät“, so Dekan Hewig.

    Prof. Andreas Göbel vom Institut für Politikwissenschaft und Soziologie (und damit dem Herkunftsinstitut von Dr. Klawitter) rekapitulierte das fachwissenschaftliche Engagement von Herrn Klawitter seit den späten 1980er Jahren. So wird ein Weg erkennbar von der „Wissenschaftsreflexion in die Praxis der Wissenschaftspolitik“, in der Jörg Klawitter die „strukturellen Rahmen und politischen Infrastrukturen von Wissenschaft“ gemeinwohlorientiert mitgestaltet hat.

    Erster Wissenschaftsmanager der Fakultät

    Abschließend würdigte die jetzige Geschäftsführerin der Fakultät, Frau Karin Breitenbach, Herrn Klawitters Wirken als Wissenschaftsmanager avant la lettre: Für seine Verdienste als „erster Wissenschaftsmanager der Fakultät, als Koordinator sämtlicher fakultärer Schnittstellen und Scharniere, als Ermöglicher und Unterstützer im Dienste unserer Alma Julia“ wurde dem Jubilar dann im Namen des Fakultätsteams der eigens erdachte „Jörg Klawitter-Preis der Fakultät für Humanwissenschaften am goldenen Band“ nebst Urkunde überreicht.

    Bei beschwingter Musik und bereichert durch weitere kleine Redebeiträge ließen die Gäste aus Fakultäten, Zentralverwaltung und Behörden den Abend im Foyer der Neubaukirche festlich ausklingen.

    Von Andreas Rauh und Fakultätsteam

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